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Über Michael Simperl.

Geboren und aufgewachsen in der Kleinstadt, zog Michael Simperl, Jahrgang 1970, im Alter von 23 Jahren nach München, um einen ersten großen Traum zu verwirklichen – er machte sich als Werbetexter selbstständig.

Ein Jahr später gründete er zusammen mit einem Bekannten sein erstes Unternehmen, eine Agentur für Jugendwerbung.

Neben seinen festen Kunden als Texter beschäftigte und forderte ihn in den folgenden gut zwölf Jahren auch seine eigene Agentur – ob als Chef, Mitentwickler von Kampagnen und Personalentscheider, oder auch als Ansprechpartner für Kunden wie Junghans Uhren, BMW und McDonald’s. Mit einem Impulsvortrag über die Do's und Dont's in der Jugendkommunikation war er schon damals auch regelmäßig als Redner gebucht.

War dieses Dasein anfangs eine beste Grundlage für einen gepflegten Yuppie-Lebensstil, erlebte Simperl mit Anfang Dreißig einen einschneidenden Wandel. Aufgrund einer Fast-Pleite seiner Agentur musste er plötzlich sämtliche Wohlstands-Insignien aufgeben. Statt mit seinem schwarzen Firmen-BMW fuhr er mit der Straßenbahn durch die Stadt. Restaurant-Besuche wurden durch gekochte Kartoffeln am heimischen Herd ersetzt, Klamotten-Shopping und Städte-Trips waren gestrichen.

Einige Monate lang war er darüber ziemlich deprimiert. Bis er nach einiger Zeit überrascht feststellte, dass er sich wieder genauso gut fühlte wie zu seinen "reichen" Zeiten. Ja, in mancher Hinsicht ging es ihm sogar besser denn je, obwohl er sich viel weniger leisten konnte.

Aus dieser Erfahrung heraus schrieb Michael Simperl sein erstes Buch: "Lessness – Weniger ist mehr", erschienen im Econ Verlag, Berlin.

Weniger Jahre später verkaufte er seine Agenturanteile an seinen Partner und konzentrierte sich wieder auf sein Dasein als Business Texter. Nebenbei bildete er sich zum Coach weiter. Auf dieser Basis begleitet er heute Menschen regelmäßig in ihren Veränderungswünschen. Beides sichert ihm einen regelmäßigen Einblick darüber, was Menschen wie Unternehmen unterschiedlichster Couleur bewegt – was seinen Vorträgen einen wohltuenden Realitätsbezug verleiht.

Die Idee des "Weniger ist mehr" hat ihn seit seiner – anfangs unfreiwilligen – Entdeckung nicht mehr losgelassen. Seit über zehn Jahren bestimmt sie sein Leben – und das mit großem Gewinn. Als Speaker freut er sich, mit ihr heute Menschen und Unternehmen im gesamten deutschen Sprachraum inspirieren zu dürfen.